Starke Rauchentwicklung durch überhitzte Friteuse

 

Kurz vor 23 Uhr wurden wir zu einem Brandmelderalarm in einer Heilsbronner Firma alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass eine Industriefriteuse, welche gereinigt werden sollte, überhitzt war und sich somit das restliche Fett stark aufheizte und es zu einer starken Rauchentwicklung kam. Hiervon waren sowohl das Erd- wie auch das Obergeschoss betroffen.

Die Friteuse wurde sofort abgeschaltet und mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Die Verqualmung wurde mittels Überdrucklüfter sowie der Rauch-Wärme-Abzugs-Anlage durch die Feuerwehr Heilsbronn beseitigt. Da die Friteuse nur sehr schwer abkühlte und es immer noch zu einer erheblichen Rauchentwicklung kam, wurde entschlossen, die Friteuse mit Kohlendioxid zu fluten. Hierzu wurde durch einen Trupp unter schwerem Atemschutz die stationäre CO2-Löschanlage ausgelöst und der Abkühlvorgang weiter mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Nach erfolgreicher Abkühlung wurde das Gebäude weiter belüftet und Messungen mit dem Gasmessgerät durchgeführt. Nachdem keine Gefahr mehr bestand, wurde die Brandmeldeanlage zurückgestellt und die Einsatzstelle an die Firmenverantwortlichen übergeben.

 

Eingesetzte Kräfte:

FF Heilsbronn mit  LF16/12, DLK 18/12, TLF16/25, LF10/6

Rettungsdienst, KBM, Polizei

Bericht: Feuerwehr Heilsbronn

 

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