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Am 18.Mai 2011 fand eine Übung der Jugendfeuerwehr statt. Dabei wurde die Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer unter erschwerten Bedingungen geübt. 

 

Nicht immer steht der Feuerwehr ein Hydrantenanschluß zur Verfügung. Unter Umständen muss ein offenes Gewässer wie ein Weiher, ein Fluß oder aber wie in diesem Fall ein Bach herhalten. Bei einem Bach wie der Schabach ist natürlich zu beachten, daß bei Wasserentnahme die Pumpe nicht trockenfällt. Dies passiert wenn zu schnell und zu viel Wasser entnommen wird. Um dies zu vermeiden ist es sinnvoll den Bach dann aufzustauen. Der Wasserverbrauch eines einzelnen B-Strahlrohres beträgt immerhin 400 bis 800 Liter pro Minute, das heißt ein knapp ein halber bis knapp ein ganzer Kubikmeter Wasser in einer Minute. Um sich das vorzustellen sind das ca 3 bis 6 volle aufblasbare Kinderplanschbecken in einer Minute. Genug zur Theorie. Wie man hier auf den Fotos recht gut sehen kann, wurden behelfsmäßige Mittel, die sich grundsätzlich auf unseren Einsatzfahrzeugen befinden, herangezogen um den gewünschten Rückstau zu bilden. Anschließen wurde die Saugleitung aufgebaut und zu Wasser gebracht. Das Leiterteil unter dem Saugkorb soll verhindern, das die Pumpe den Saugkorb in den Grund des Baches einsaugt. Dies würde eventuell dazu führen, das der Schlamm ein ansaugen  des Wassers verhindert. Zum Schluß wurde dann ein B-Rohr über den Verteiler angeschlossen, welche mit einer Schlauschleife gestützt selbtätig arbeitet. Dies wird unter anderem verwendet wenn man eine Wasserwand zum Schutz von Objekten aufbaut.

Hier die Fotos der Übung:

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