Atemschutzausbildung in Heilsbronn mit gelungener Integration

20 Feuerwehrmänner zu Atemschutzgeräteträgern ausgebildet – darunter auch erstmalig ein junger Flüchtling

In den Monaten Oktober und November fand wieder ein Lehrgang „Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger“ bei der Feuerwehr Heilsbronn statt. An diesem Lehrgang, welcher zweimal im Jahr stattfindet, werden Feuerwehrangehörige aus dem gesamten Kreisinspektionsbereich 2 durch Einsatzkräfte der Feuerwehr Heilsbronn sowie den Ortsteilen Weißenbronn und Weiterndorf unter Leitung von Kreisbrandmeister Bernd Wimmer ausgebildet.

Da der Atemschutz einen immer höheren Stellwert bei Bränden jeglicher Art sowie Gefahrstoffeinsätzen einnimmt, ist eine regelmäßige und praxisorientierte Ausbildung notwendig. Diese wurde an drei Abenden theoretisch sowie an zwei Samstagen ganztags am Standort Heilsbronn durchgeführt. Neben viel theoretischem Wissen wurden den Teilnehmern in der Praxis der Umgang mit den Atemschutzgeräten sowie das taktische Verhalten bei Gewöhnungs-, Belastungs- und Einsatzübungen vermittelt. An einem dritten Samstag erfolgte die abschließende Prüfung in der Atemschutzübungsstrecke in Dinkelsbühl.

Teilnehmer waren diesmal von den Feuerwehren Dietenhofen, Merkendorf, Mitteleschenbach, Weißenbronn, Weiterndorf, Wicklesgreuth sowie Heilsbronn dabei. Alle rein ehrenamtlichen Teilnehmer bestanden die theoretische sowie praktische Prüfung und sind ab sofort als Atemschutzgeräteträger in ihren Feuerwehren für die verantwortungsvolle und auch teils gefährliche Arbeit bei Brand- und Gefahrstoffeinsätzen einsetzbar.

Das Besondere an diesem Lehrgang war, dass erstmals in Heilsbronn ein junger Flüchtling als Atemschutzgeräteträger ausgebildet wurde. Der 22-jährige Mohammad Alastal, welcher Industriemechaniker an der Maschinenbauschule Ansbach lernt, engagiert sich bereits seit zwei Jahren bei der Stützpunktfeuerwehr Heilsbronn. Anfang 2017 nahm er an der Feuerwehrgrundausbildung teil. Sein weiterer Wunsch war, sich noch mehr im Einsatzgeschehen einzubringen, um auch seinen Mitmenschen bestmöglich zu helfen zu können.

Bei seinen Kameradinnen und Kameraden sowie Führungskräften der Heilsbronner Wehr ist Mohammad ein voll anerkannter und gleichwertiger Kamerad, nicht zuletzt durch seine freundliche und offene Art. Er ist somit ein gutes Beispiel für die funktionierende Integration junger Flüchtlinge in unsere Gesellschaft durch Hilfe und Einsatz am Nächsten getreu dem Motto der Feuerwehren „Gott zur Ehr – dem nächsten zur Wehr – einer für Alle und Alle für einen“.

 

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